Rückblicke 1903                                                                                                               Rolf Gauger  

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Albvereinler trotzten dem Wetter

Trotz der schlechten Wetterlage und Vorhersage konnten 19 Wanderinnen und Wanderer der Ortsgruppe Gemmrigheim des Schwäbischen Albvereins zur ersten Wanderung 2019 begrüßt werden.

Der Zug brachte die Wandergruppe nach Lauffen. Dort wurden zügig die Regenjacken, Regenschirme und Kopfbedeckungen gerichtet, so dass man gut ausgerüstet zur 10 km langen Wanderung starten konnte. Vom Bahnhof Lauffen aus ging es zunächst durch die Stadt, bevor man Weinberge durchquerte und die Neubaugebiete im südlichen Stadtteil von Lauffen streifte. Danach führte die Strecke weiter an der Bahnlinie entlang zum Kaywald. Hier wanderte die Gruppe zunächst ein Stück parallel zur Trasse der stillgelegten Zabergäubahn. Ob diese in nächster Zeit wieder in Betrieb gehen wird? Einige zeigten eine gewisse Skepsis. Der anschließende Anstieg im Kaywald brachte die Teilnehmer ordentlich zum Schwitzen. Man war sich daher einig, das Tempo etwas zu reduzieren, da man auch gut im Zeitfenster lag. Die weitere Strecke führte zunächst bis zur Grillhütte am Ende des Kaywaldes. Hier wurde ein „technischer Halt“ eingelegt und der eine oder andere „Aufwärmer“ konnte genossen werden. Dies war auch notwendig, denn als die Gruppe den Wald verlies und das freie Feld auf der Kirchheimer Höhe erreichte, bekamen die Wanderer den sehr stürmischen Wind mit Eisregen voll zu spüren. Die Regenschirme mussten zur Windabwehr herhalten. Als dann auch noch ein Pferd stark scheute und die Wanderer eine Zeit lang warten mussten bis die Begleiterinnen das Pferd in sicheren Abstand brachten, gingen 5 oder 6 Regenschirme zu Bruch. Auf der weiteren Strecke durch die Schützenpfadhöfe stand dort ein Bewohner mit grinsendem Gesicht, fragte aber freundlich  „geht´s euch gut“? Die Gruppe bejahte dies mit einem klaren „ja“ und setzte zügig die Wanderung fort. Als man durch die Weinberge talwärts Richtung Kirchheim kam, waren alle froh, von dem stürmischen Wind fast nichts mehr zu spüren. Weiter ging es durch den Ortskern Kirchheim, an der Kirche vorbei, und bald war das Ziel, die Gaststätte „zum Bahnhaus“ erreicht.

Dort wurde die Wandergruppe freundlich und zügig bedient und man war noch einige Zeit in gemütlicher Runde beisammen. Die Wanderführer bedankten sich bei den Wanderern für die bei diesen Wetterverhältnissen doch zahlreiche Teilnahme.