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Trotz
der schlechten Wetterlage und Vorhersage konnten 19 Wanderinnen
und Wanderer der Ortsgruppe Gemmrigheim des Schwäbischen
Albvereins zur ersten Wanderung 2019 begrüßt werden.
Der
Zug brachte die Wandergruppe nach Lauffen. Dort wurden zügig
die Regenjacken, Regenschirme und Kopfbedeckungen gerichtet, so
dass man gut ausgerüstet zur 10 km langen Wanderung starten
konnte. Vom Bahnhof Lauffen aus ging es zunächst durch die
Stadt, bevor man Weinberge durchquerte und die Neubaugebiete im südlichen
Stadtteil von Lauffen streifte. Danach führte die Strecke
weiter an der Bahnlinie entlang zum Kaywald. Hier wanderte die
Gruppe zunächst ein Stück parallel zur Trasse der
stillgelegten Zabergäubahn. Ob diese in nächster Zeit wieder
in Betrieb gehen wird? Einige zeigten eine gewisse Skepsis. Der
anschließende Anstieg im Kaywald brachte die Teilnehmer
ordentlich zum Schwitzen. Man war sich daher einig, das Tempo
etwas zu reduzieren, da man auch gut im Zeitfenster lag. Die
weitere Strecke führte zunächst bis zur Grillhütte am Ende
des Kaywaldes. Hier wurde ein „technischer Halt“ eingelegt
und der eine oder andere „Aufwärmer“ konnte genossen
werden. Dies war auch notwendig, denn als die Gruppe den Wald
verlies und das freie Feld auf der Kirchheimer Höhe erreichte,
bekamen die Wanderer den sehr stürmischen Wind mit Eisregen
voll zu spüren. Die Regenschirme mussten zur Windabwehr
herhalten. Als dann auch noch ein Pferd stark scheute und die
Wanderer eine Zeit lang warten mussten bis die Begleiterinnen
das Pferd in sicheren Abstand brachten, gingen 5 oder 6
Regenschirme zu Bruch. Auf der weiteren Strecke durch die Schützenpfadhöfe
stand dort ein Bewohner mit grinsendem Gesicht, fragte aber
freundlich „geht´s
euch gut“? Die Gruppe bejahte dies mit einem klaren „ja“
und setzte zügig die Wanderung fort. Als man durch die
Weinberge talwärts Richtung Kirchheim kam, waren alle froh, von
dem stürmischen Wind fast nichts mehr zu spüren. Weiter ging
es durch den Ortskern Kirchheim, an der Kirche vorbei, und bald
war das Ziel, die Gaststätte „zum Bahnhaus“ erreicht.
Dort
wurde die Wandergruppe freundlich und zügig bedient und man war
noch einige Zeit in gemütlicher Runde beisammen. Die Wanderführer
bedankten sich bei den Wanderern für die bei diesen Wetterverhältnissen
doch zahlreiche Teilnahme.
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