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Am
19. März trafen sich bei schönem Frühlingswetter 58 Wanderer
und ein Hund, um nach Stuttgart zu fahren. Trotz Zugverspätung
konnte die große Gruppe gegen 10.15 Uhr am Hauptbahnhof von den
Wanderführern Gerhard und Franz empfangen und begrüßt werden.
Vom
Hauptbahnhof fuhr man mit der Straßenbahn zum Pragsattel. Von
der Haltestelle aus führte der Weg direkt in die Weinberge
hinauf zum Robert-Bosch-Krankenhaus. Weiter ging es vorbei am
Burgholz-Turm und der Wetterstation Schnarrenberg. Hier oben am
Aussichtspunkt hatte man eine herrliche Sicht auf Stuttgart-Münster,
den Max-Eyth-See und auf Bad-Cannstatt. Nach kurzer Rast
wanderte man zum Max-Eyth-See hinunter. Er entstand in den
1920er Jahren aus einer immer größer werdenden Kiesgrube.
1970/71 erfolgte der Ausbau des Geländes zum heutigen
Naherholungsgebiet. Bei guter Aussichtslage ging es entlang der
Weinlage des „Cannstatter Zuckerle“ in Richtung Mönchfeld.
Die Lage gehört zu den steilsten und besten in Württemberg.
Schließlich wurde an einem schön gelegenen Sitzplatz eine längere
Vesperpause eingehalten.
Danach
wanderte die Gruppe weiter auf dem 4-Burgen-Rundweg. Die erste
Burg, von der nichts mehr zu sehen ist, heißt Heideschloss, ein
ehemaliger Römischer Gutshof. Nach der Engelsburg ging es talwärts
durch einen Park zum Palmschen Schloss, in dem sich heute das
Rathaus von Mühlhausen befindet. Im historischen Ortskern von Mühlhausen
kann man die Heideburg sehen, aus der später die Pfarrkirche
von Mühlhausen entstand. Der größte Schatz von Mühlhausen
ist die noch erhaltene Veitskapelle aus dem Mittelalter.
Nach
Überquerung des Neckars bei der Staustufe stiegen die Wanderer
hinauf zur Burgruine Hofen. Sie ist heute noch die größte
mittelalterliche Ruine mit aufrechtem Mauerwerk in Stuttgart.
Hier hatte man nochmals einen schönen Blick, bevor der Weg zur
Wallfahrtskirche St. Barbara führte. In der Kirche kam die
Gruppe zur Ruhe und es wurde spontan der Choral „Großer Gott,
wir loben dich“ gesungen. Durch den alten Ortskern von Hofen führte
der Weg zur Straßenbahn-Haltestelle und mit der Bahn
fuhr man direkt zum Hauptbahnhof. Dort bedankte sich Joachim
Kreikemeier bei den Wanderführern für die gut vorbereitete und
schöne Wanderung.
Nach
der Ankunft in Kirchheim besuchte noch ein großer Teil der
Wanderer das Bahnhaus zur Schlusseinkehr. Mit diesem
harmonischen Abschluss hatten die Albvereinler wieder einen
erlebnisreichen und schönen Tag hinter sich.
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